Allgemein:.
Türkei Rundreise: TRRRNOT01014 - Auf den Spuren Kleinasiatischer Nothelfer 01/ 14 Tagereise
Kleinasien ist ein Land, in dem sehr viele Heilige gelebt haben und gestorben sind, angefangen von Aposteln und Evangelisten über Apostelschüler wie Ignatius und Polykarp. Im Altertum finden wir hier heilige Kirchenväter und Wundertäter wie Basilius, Chrysostomus oder Nikolaus. Auf ihren Spuren machen wir die Reise.
Reiseverlauf:.
1. Tag:. Herzlich willkommen!
Flug vom Heimatflughafen nach Hatay/ Antakya. HoŞ geldiniz!...
Empfang am Flughafen durch Ihre Reiseleitung von RST Reisen / Türkei.
Fahrt zum Hotel in Adana oder Weiterfahrt bis nach Iskenderun (Alexandrette). Bei der Stadt, deren Name an Alexander den Großen erinnert, liegt in der Ebene von Issos das Schlachtfeld, wo Alexander der Große den Perserkönig Darius III. 333 v. Chr. besiegte. Durch seinen Sieg schuf Alexander der Große die Voraussetzungen für die Jahrhunderte währende griechische Herrschaft in Kleinasien.
Transfer zum Hotel. Beim Willkommenscocktail bespricht der Reiseführer die Einzelheiten des Reiseablaufs.
Wir wünschen Ihnen Gottes Segen für den gesamten Ablauf Ihrer Reise!
Tagesetappe ca. 20 Km.
Abendessen und Übernachtung in Antakya oder Iskenderun.
2. Tag:. Ganztagesbesichtigungen in Antakya und Umgebung
Keine Stadt außerhalb der Grenzen Israels wird im Neuen Testament so häufig erwähnt wie Antiochia, die heutige Großstadt Antakya. Die weltoffene Stadt gehörte zu den größten und bedeutsamsten Städten des römischen Reiches. Dorthin flohen die in Jerusalem verfolgten Christen und wurden von der einheimischen Bevölkerung erstmals als Christianoi, als Christen bezeichnet. Antiochia wurde zur Muttergemeinde des Apostels Paulus, dort begannen und endeten seine Missions-Reisen. Auch der Apostel Petrus hielt sich in der Stadt auf, denn Paulus berichtet von einer Auseinandersetzung mit ihm. Vermutlich war Antiochia auch die Heimat von Lukas, dem Verfasser der Apostelgeschichte und des nach ihm benannten Evangeliums. Die Geschichte des frühen Christentums wurde von der antiochenischen Schule mitgeprägt. Ignatius von Antiochia, der erste heidenchristliche Autor und der begnadete Prediger Johannes Chrysostomos nannten Antiochia ihre Heimat. Auch die hl. Margareta, wahrscheinlich auch der hl. Erasmus stammten von Antiochien. In Antakya werden wir zuerst die Kirche St. Peter, die als erster Versammlungsort der Christen verehrt wird, aufsuchen. Von dort führt ein kurzer etwas mühsamer- Weg zu einem fünf Meter hohen Felsrelief. Die Darstellung wird als Gesicht Charons gedeutet, dem Fährmann, der die Verstorbenen über den Fluss in der Unterwelt ins Totenreich fuhr. Es folgt eine ausführliche Besichtigung der archäologischen Museums der Stadt mit den einzigartigen Mosaiken aus der römischen Geschichte. Besuch der arabisch-orthodoxen Kirche und nach Möglichkeit Teilnahme an einem Gottesdienst der katholischen Gemeinde türkischer Sprache in Antakya oder Iskenderun.
Tagesetappe ca. 20 Km.
Abendessen und Übernachtung in Antakya oder Iskenderun.
3. Tag:. Antakya - Samandağ - Seleucia Piera - Kaiser Titus Tunnel Simeon Kloster
In der neutestamentlichen Zeit hieß der Ort Seleucia, dort befand sich der Hafen von Antiochia. Paulus und Barnabas begaben sich von Seleucia aus auf die erste Missionsreise. Heute ist dort ein 1.300 Meter langer Tunnel die größte Sehenswürdigkeit. Es wurde unter Kaiser Titus im ersten Jahrhundert n. Chr. vollendet und sollte die Stadt vor Hochwasser schützen. Auf dem Weg nach Samandağ werden die einsam gelegenen Ruinen des Simeon Klosters aufgesucht. Der mächtige Komplex des Klosters geht zurück auf den Säulenheiligen Simeon den Jüngeren (521 bis 592).
Tagesetappe ca. 20 Km.
Abendessen und Übernachtung in Antakya oder Iskenderun.
4. Tag:. Tarsus - Paulus Brunnen - Kleopatra Tor - Kreuzfahrerkirche - Kilikischen Pforte - Seidenstraße
Kurze Fahrt bis Tarsus, der Heimat des Apostels Paulus. In den vergangenen Jahren hat man große Anstrengungen unternommen, um die Erinnerungen an den Sohn der Stadt lebendig zu halten. In einem Stadtviertel, in dem in der Antike die jüdische Bevölkerung lebte, wurde der Paulus-Brunnen renoviert. An dieser Stelle sollen schon Paulus und seine Familie Wasser geschöpft haben. Nicht weit entfernt vom Paulus-Brunnen erkennt man durch neuere Ausgrabungen die Anlage einer antiken Straße. In einer ehemaligen Kirche richtet man ein Paulus-Museum ein, das wir besichtigen. Die am besten erhaltene Ruine aus der römischen Zeit in der einstigen
kilikischen Hauptstadt Tarsus ist das Kleopatra-Tor. Der Name des antiken Stadttores erinnert an das Treffen des Römers Marcus Antonius mit der ägyptischen Königin Kleopatra. Die heutige Große Moschee ist die alte Kreuzfahrerkirche, in der 1198 der Mainzer Erzbischof Konrad den armenischen König krönte. Weiterfahrt bis zur Kilikischen Pforte. Diese ist heute großzügig ausgebaut, deshalb erinnert nur wenig an den engen Pass in der Antike, der den wichtigsten Übergang vom Anatolischen Hochland in den Nahen Osten bildete. In reizvoller Lage befindet sich die Gedenkstätte an dem deutschen Soldaten aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Die ehemalige Seidenstraße führt durch die Anatolische Hochebene bis nach Kappadokien.
Tagesetappe ca. 20 Km.
Abendessen und Übernachtung in Kappadokien.
5. Tag:. Ganztagesausflug in Kappadokien - Göreme Zelve Tal
Ausführliche Besichtigungen in der Landschaft Kappadokien, die in Deutschland auch unter Namen Göreme bekannt ist. Die zahlreichen Höhlenkirchen, die oft wie Bienenstöcke aus den Felsen gehauen wurden, liegen in den Tälern, besonders beeindruckend sind die teilweise hervorragend erhaltenen Fresken. Hier lebten und wirkten Basilius der Große, Gregor von Nazianz und Gregor von Nyssa. Der Hl. Georg, einer der 14 Nothelfer, stammte ebenfalls aus Kappadokien und ist in den Höhlenkirchen beim Töten der Drachen abgebildet. Des Weiteren werden die Höhlenkirchen im Freilichtmuseum Göreme und im Zelve Tal besichtigt.
Tagesetappe ca. 20 Km.
Abendessen und Übernachtung in Kappadokien.
6. Tag:. Kappadokien - Unterirdischen Stadt - Töpferei - Karawanserei Sultanhanı
Fortsetzung der Besichtigungen in Kappadokien: In den unterirdischen Städten Kappadokiens fanden jeweils bis zu 30.000 Menschen Zuflucht, das freigelegte Labyrinth einer 7-stöckigen unterirdischen Stadt wird besucht. Die drei Bischöfe aus Kappadokien, Basilius der Große, Gregor von Nazianz und Gregor von Nyssa nehmen in der Kirchengeschichte einen festen Platz ein. Fahrt zur Heimat von Gregor von Nazianz bei Güzelyurt. Obwohl dort die Landschaft besonders beeindruckend ist, wird dieser Teil Kappadokien von nur wenigen Touristen besucht. Zum Besuch Programm in Kappadokien gehört auch die Besichtigung einer Töpferei am Fluss Halys (Avanos). Weiterfahrt bis nach Konya (Ikonion). Unterwegs Besichtigung der guterhaltenen Karawanserei Sultanhanı.
Tagesetappe ca. 20 Km.
Abendessen und Übernachtung in Konya.
7. Tag:. Konya - tanzenden Derwische und Mevlana-Kloster - Zitadellen Hügel - Alaeddin-Moschee - St. Pauls Kirche - EŞrefoğlu-Holzstützenmoschee - Antiochien in Pisidien - Augustustempels - Nymphäum
Besichtigungen in Konya: Im Mittelpunkt der Besichtigungen steht das berühmte Kloster der tanzenden Derwische. Heute sind das Mevlana-Kloster und die dazugehörende Moschee ein Museum. Gleichzeitig steht die Besichtigung von Medresen früheren Koranschulen auf dem Programm. Diese liegen um den Zitadellen Hügel, unter dem die Reste der alten Stadt liegen. Sehr sehenswert ist auf dem Hügel die Alaeddin-Moschee, die zu dem in der Türkei selten anzutreffenden Typ der Pfeilerhallenmoscheen gehört.
Erinnerungen an den Apostel Paulus, der in Konya, dem neutestamentlichen Ikonion wirkte, sind nicht mehr vorhanden. Dafür befinden sich im archäologischen Museum von Konya zwei Steine, deren Inschriften die Lokalisierung von Lystra der Heimat des Paulusschülers Timotheus- und Derbe ermöglichten. Die hl. Thekla, die erste Gefährtin des Hl. Paulus ist in Ikonion geboren. Daher machen wir einen Besuch in der St. Pauls Kirche, wo zurzeit drei italienische Nonnen leben.
Etwas abseits der Hauptstraßen Mittelanatoliens geht anschließend die Fahrt von Konya nach BeyŞehir. Auf dieser Strecke folgt man buchstäblich den Spuren des Apostels Paulus. Am BeyŞehir See wird die EŞefoğlu Holzstützenmoschee mit beachtenswerten Schnitzereien besichtigt. Weiterfahrt bis zur Kreisstadt Yalvaç. Am Rande der Stadt Yalvaç befinden sich die Ausgrabungen von Antiochien in Pisidien. Antiochien war eine wichtige Station auf der ersten Reise des Apostels Paulus, denn Lukas berichtet in der Apostelgeschichte ausführlich über die Rede des Apostels und deren Auswirkungen. Die Ausgrabungen in Antiochien dauern an. Die antike Säulenstraße, die Reste des Augustustempels und das große Nymphäum es soll zu den größten Brunnenanlagen im Kleinasien gehört haben- vermitteln ein eindrucksvolles Bild der antiken Stadt. Auch die Grundmauern von Kirchen wurden freigelegt, eine davon trug den Namen des Völkerapostels.
Tagesetappe ca. 20 Km.
Abendessen und Übernachtung in Yalvaç.
8. Tag:. Antalya - Altstadt - Perge - Hl. Eustachius - Side
Von Yalvaç führt die Fahrt vorbei am schön gelegenen Eğirdir See und weiter über das Taurus Gebirge bis nach Antalya an der türkischen Riviera. Hier landete der hl. Paulus von Zypern kommend. Besichtigungen in Antalya: Die Altstadt von Antalya, die behutsam restauriert wurde, erinnert noch an die Zeit, als der Apostel Paulus durch die damalige Stadt Attalia zog. In Antalya befindet sich auch eines der bedeutendsten Museen der Türkei mit ausgewählten Funden aus den Landschaften Pamphylien und Lykien. Besonders beeindruckend sind die Götterstatuen, die man in Perge gefunden hat. Kurze Fahrt von Antalya zu den Ausgrabungen von Perge. Diese sind wegen ihrer Ausdehnung beeindruckend und vermitteln einen guten Eindruck der antiken Stadt. Von Perge zogen der Apostel Paulus und seine Begleiter auf der ersten Reise ins anatolische Hochland, bei der Rückkehr verkündigte Paulus in der Stadt das Evangelium. Hl. Eustachius, einer der 14 Nothelfer und Patriarch von Antiochia ist in der nächstgelegenen Stadt Side geboren. Auch ein anderer Nothelfer, der hl. Christophorus, stammt von dem Gebiet Lykien.
Tagesetappe ca. 20 Km.
Abendessen und Übernachtung in/bei Antalya.
9. Tag:. Denizli - Pamukkale - Laodicea - Pamukkale - Hierapolis - Thermalhotel:.
Fahrt auf einer reizvollen Strasse bis nach Denizli. Besichtigung von Laodicea. In Laodicea (Kol. 2, 1; 4, 13-16; Offb. 1, 11; 3, 14-22), das etwas nördlich von Denizli liegt, gibt es heute noch ein Stadion, ein Gymnasium, Aquädukte und ein Theater. Am Spätnachmittag dann Ankunft in Pamukkale,
Spaziergang über ein Naturwunder ohne Konkurrenz. So unwirklich und unendlich wirkt diese Laune der Natur. Pamukkale Baumwollschloß" ist die treffendste Bezeichnung für diesen Ort. Von glutrotem Oleander umrahmt, liegen terrassenartig hunderte natürlicher Bassins, gefüllt mit dem heiligen
Quell der Stadt Hierapolis. Das Nobel Bad der Römer diente Jahrhunderte lang der Gesundheit und doch liegen hier Gräber soweit das Auge reicht. In diesem 33 Grad warmen Becken, um perlt von Kohlensäure, trafen sich kränkelnde Menschen aller Klassen und das nicht nur zum Baden. Für das alltägliche Leben war dieser Kurort gerüstet: Thermenanlagen, Brunnen, Arkaden und Tempel. Werfen Sie einen Blick in den Hades, nur einen, denn nur die Priester der Kybele wussten um das Geheimnis. Besichtigung des Philippus Grabs am Hang des Berges. Anschließend Entspannen im Thermalpool des Hotels.
Tagesetappe ca. 20 Km.
Abendessen und Übernachtung bei Pamukkale.
10. Tag:. Teppichknüpferei - Philadelphia - Thyatira - Balıkesir:.
Fahrt ins Taurus Gebirge nach Tavas. Hier Besuch in einem Nomadenzelt und einer Teppichknüpferei auf dem Berg. Anschließend werden wir auf der Fahrt nach Balikesir die Ruinen von zwei byzantinischen Städten sehen, die zu den sieben Kirchen der Offenbarung gehörten: Philadelphia und anschließend Thyatira.
Tagesetappe ca. 20 Km.
Abendessen und Übernachtung in/ bei Balıkesir.
11. Tag:. Bursa - Ulus Camii - Grünen Moschee - Sultans Gräber - Seidenbasars - Iznik (Nicäa) - Stadtmauern von Iznik -Izmit (Nikomedia) - Istanbul.
Nikomedia ist die Stadt zweier Nothelfer: der Hl. Barbara und des Hl. Pantaleon.
Fahrt nach Bursa. Stadtrundfahrt in der ersten Hauptstadt des osmanischen Reiches: Besichtigung der Ulu Moschee, der Grünen Moschee, der Sultans Gräber und des Seidenbasars. Weiterfahrt nach Iznik, das alte Nizäa. In dieser Stadt, in der auf dem 1. Ökumenischen Konzil das Glaubensbekenntnis definiert wurde, werden wir u.a. die Reste der Konzilskirche und die Stadtmauern besichtigen. Weiterfahrt über Izmit (Nikomedia) nach Istanbul. Nikomedia ist die Stadt zweier Nothelfer: der Heiligen Barbara und des Heiligen Pantaleon.
Tagesetappe ca. 20 Km.
Abendessen und Übernachtung in Istanbul
12. Tag:. Ganztagesausflug in Istanbul; Augusteion - Hippodrom Platz - Ägyptischen Obelisk - Schlangensäule aus Delphi - Kaiser Wilhelm Deutscher Brunnen - Ahmet Camii (Blaue Moschee - Topkapi-Serail:.
Am Vormittag Besichtigung des byzantinischen Konstantinopel: Platz des Augusteion, wo einst der zentrale Meilenstein des Reiches stand; Hippodrom Platz mit dem ägyptischen Obelisken, der Schlangensäule aus Delphi und Deutscher Brunnen. Danach Besichtigung des Meisterwerkes von Byzanz, der Hagia Sophia. Nach einer Mittagspause in der Altstadt Besichtigung des islamischen Istanbul: Sultan Die Palaststadt und ehemalige Residenz der Sultane ist heute ein Museum mit Porzellansammlung, einer Schatzkammer und den Heiligen Reliquien aus Mekka.
Tagesetappe ca. 20 Km.
Abendessen und Übernachtung in Istanbul
13. Tag:. Ganztagesausflug in Istanbul; Gewürzbasar - Griechisch-Orthodoxen Patriarchat Valens Aquädukt - die Seemauer und Reste der Kaiserpaläste - Goldene Pforte - Chora Kloster
Nach dem Besuch des Gewürzbasars am Goldenen Horn, Fahrt zum Griechisch-Orthodoxen Patriarchat. Hier in der Patriarchats Kirche sind viele Reliquien, wertvolle Ikonen und Sarkophage von Heiligen zu sehen.
Anschließend werden erleben wir den Valens Aquädukt, die Seemauer und Reste der Kaiserpaläste am Marmarameer; die Goldene Pforte in der Landmauer und die Chora Kloster, deren Mosaiken mit den Zyklen aus dem Leben Christi und Mariens eines der bedeutendsten Denkmäler byzantinischer Kunst darstellen.
Tagesetappe ca. 20 Km.
Abendessen und Übernachtung in Istanbul
14. Tag:. Heute heißt es Abschied nehmen... Güle güle!
Transfer zum Flughafen und Rückflug Istanbul - Heimatflughafen.
Oft bilden sich
Freundschaften für die Ewigkeit...